„Das Wesen von Kirche wird echte Freiheit sein.“ (Novalis)

 

  • Gemeindebrief – Herbst 2017

    Früher hielt man sich für unwürdig, in eine direkte Beziehung mit Gott zu treten. Stattdessen verließ man sich meistens auf die Kirche, um eine Brücke zum Göttlichen herzustellen. Für das eigene Gebetsleben wandte man sich oft an einen von der Kirche anerkannten Heiligen, den man verehren konnte. Die Heiligen hatten selbst schon auf Erden gelebt und kannten das Erdenleid mit allen seinen Mühseligkeiten. In ihren Tugenden wie Barmherzigkeit, Tapferkeit und Mut ahnte man eine Offenbarung göttlicher Eigenschaften im Menschen. Durch diese Vermittler wurde aus dem fernen Gott ein kennbares, ja beziehungsfähiges Wesen.

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